RASTI steht für durchdachte Lösungen rund um sicheres und komfortables Fahrradparken im Außenbereich. Unser Anspruch ist es, Planung und Umsetzung so einfach wie möglich zu machen und zugleich höchste Qualität zu bieten. Jede Anlage soll nicht nur funktional sein, sondern sich harmonisch in ihre Umgebung einfügen und langfristig zuverlässig bleiben.
Ob kleine Abstellfläche oder große Fahrradstation, wir unterstützen dabei, den passenden Aufbau zu finden, der zu den Anforderungen vor Ort passt. Tragfähiger Untergrund, kluge Platzaufteilung und robuste Materialien bilden dafür die Grundlage. So entsteht ein Fahrradparksystem, das sowohl Nutzern als auch Betreibern den Alltag erleichtert und einen klaren Mehrwert schafft.
Mit RASTI erhältst du langlebige, ästhetische und professionell geplante Lösungen, die jede Außenfläche aufwerten und das Fahrradparken angenehm und übersichtlich gestalten.
- Wie viel Platz brauche Sie für die Fahrradständer?
Du solltest einplanen, dass jedes Fahrrad etwa sechzig bis achtzig Zentimeter Breite benötigt, damit Nutzer bequem rangieren können.
- Wie viele Fahrräder sollen untergebracht werden?
Lege vorher fest, wie viele Stellplätze regelmäßig genutzt werden. Plane am besten ein paar Plätze zusätzlich ein, damit die Anlage auch zukünftig ausreicht.
- Welche Fahrradtypen werden dort geparkt?
Berücksichtige normale Räder, E Bikes, Lastenräder und Modelle mit breiten Reifen, damit alle Nutzer passende Freiräume haben.
- Welcher Untergrund steht zur Verfügung?
Ein fester, tragfähiger Boden wie Beton oder Pflaster ermöglicht eine dauerhaft sichere Verankerung. Lose Flächen müssen zuerst stabilisiert werden.
- Wie sollen die Ständer befestigt werden?
Je nach Modell kommen Aufdübeln oder Einbetonieren infrage. Die Entscheidung hängt vom Untergrund und der benötigten Stabilität ab.
- Wie hoch ist die Beanspruchung durch Wetter und Nutzung?
Dauerhaft im Außenbereich bedeutet starke Beanspruchung. Eine wetterfeste Konstruktion aus robustem Stahl und einer korrosionsgeschützten Oberfläche ist entscheidend.
- Wird ein sicheres Anschließen des Rahmens benötigt?
Damit Fahrräder zuverlässig geschützt werden, sollten Modelle gewählt werden, die das Abschließen am Rahmen ermöglichen.
- Wie gut erreichbar ist die Anlage?
Plane ausreichend Rangierfläche, damit Nutzer bequem ein- und ausparken können, ohne sich gegenseitig zu blockieren.
- Gibt es Besonderheiten am Standort?
Achte auf angrenzenden Verkehr, Abstand zu Wänden, mögliche Hindernisse und gute Sichtbarkeit, damit die Anlage sicher und nutzerfreundlich bleibt.
- Soll die Anlage später erweitert werden können?
Wenn sich der Bedarf verändern könnte, ist ein modularer Aufbau sinnvoll, damit bei Bedarf zusätzliche Plätze ergänzt werden können.
ADFC geprüft
Grundlegendes Ziel
Der ADFC prüft und empfiehlt Fahrradabstellanlagen, also Fahrradständer, Reihenparker, Doppelstockparker oder Fahrradboxen, mit dem Anspruch auf hohe Sicherheit, Benutzerfreundlichkeit und Schutz vor Beschädigung oder Diebstahl. Aus Sicht des ADFC sollen Fahrradständer so gestaltet sein, dass Fahrräder stabil stehen, sich komfortabel anschließen lassen und möglichst viele Radtypen Platz finden.
Wesentliche Kriterien und Anforderungen
- Ein Fahrradständer muss ermöglichen, den Fahrradrahmen, idealerweise zusätzlich ein Rad mit einem Schloss zu sichern. Reine Vorderradhalter („Felgen-Haltern“) gelten als unzureichend.
- Der Lenker darf beim Abstellen nicht umschlagen, das Fahrrad darf nicht wegrollen, auch bei Seitenwind oder ohne Schloss muss es stabil stehen.
- Der Abstand zwischen nebeneinander abgestellten Fahrrädern muss ausreichend sein, damit man bequem ein- und ausparken, anschließen oder beladen kann. Bei ebenerdiger Aufstellung mindestens 70 cm Abstand, bei versetzter (Hoch/Tief-)Aufstellung mindestens 50 cm.
- Der Halter muss unterschiedliche Fahrradgrößen und Lenkerformen aufnehmen können, also flexibel für normale Fahrräder, aber auch robust genug für breitere Reifen oder eventuell Lastenräder.
- Der Ständer/die Anlage darf keine Gefahr für Passanten darstellen und sollte vandalismussicher gebaut sein.
Norm und Prüfverfahren
Seit 2016 stützt sich der ADFC bei seinen Empfehlungen auf die Norm DIN 79008 „Stationäre Fahrradparksysteme“. Diese Norm beinhaltet Anforderungen an Material, Stabilität, Sicherheit, Abstand und Nutzbarkeit der Abstellanlagen. Zuvor galt die vom ADFC selbst entworfene Richtlinie TR 6102‑0911, viele der heutigen Vorgaben gehen auf diese zurück.
Fahrradständer, die offiziell als „ADFC-empfohlene Abstellanlage“ gelten, wurden nach DIN 79008 (oder früher nach TR 6102-0911) geprüft, oft durch ein unabhängiges Institut, und erfüllen damit alle wesentlichen Qualitätskriterien.
Planung & Einsatz, worauf man bei Standort und Anlage achten sollte
- Fahrradständer sollten möglichst nahe am Zielort aufgestellt sein, also dort, wo die Nutzer ohnehin hin wollen (z. B. Bahnhof, Arbeitsplatz, Einkauf).
- Besonders bei vielen Fahrrädern lohnt sich eine Hoch/Tief-Anordnung mit 50 cm Abstand, das spart Platz und bleibt nutzerfreundlich.
- Für öffentliche oder häufig genutzte Anlagen sind wetterfeste und gut beleuchtete Abstellanlagen samt Schutz vor Vandalismus sinnvoll.
- Bei größeren Anlagen oder öffentlichen Einrichtungen sollte überdacht oder über Fahrradboxen mit zusätzlichem Diebstahlschutz nachgedacht werden.